Termin: Dienstag den 22. November, 19:00 Uhr
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72,
Berlin-Kreuzberg
Referent: Helmut Dietrich, Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V.
Die erschreckenden Bilder von afrikanischen Flüchtlingen, die versuchen,
die Grenzzäune um die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu überwinden,
haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein Drama gelenkt, das sich schon
seit Jahren an der europäischen Südgrenze abspielt. Tausende Menschen
sterben jedes Jahr im Mittelmeer bei dem Versuch, in die Festung Europa zu
gelangen. Vor allem die Küsten und Inseln Italiens und Spaniens sind das
Ziel. Diejenigen, die es nach Spanien schaffen, werden neuerdings ohne
Prozess nach Marokko abgeschoben, wo ihre Rechte massiv missachtet werden.
Die "Zivilmacht Europa" scheint den Schutz der Flüchtlinge auf
unsichere
Drittstaaten aszulagern. Die EU hat mit dem Barcelona-Prozess zwar eine
Strategie für den Mittelmeerraum entwickelt, doch bietet sie den
MigrantInnen eine Perspektive abseits von Lagern, Illegalisierung und
Abschiebung? Wie gehen die europäische Union bzw. ihre südlichen
Grenzstaaten mit der Einwanderungsproblematik im Mittelmeerraum um und
welche Interessen leiten sie?
Im Anschluss an das Referat wollen wir mit dem Referenten und den
Teilnehmenden über diese Entwicklungen im Mittelmeerraum diskutieren.
Der Referent Helmut Dietrich ist Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft
Flucht und Migration e.V. und beschäftigt sich bereits seit Jahren mit
Migration im Mittelmeerraum.
Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Diese Mail darf gerne an andere Interessierte weitergeschickt werden.
Viele Grüße Jürgen Kubens, Cillie Isrinhausen, Mira Schirrmeister
www.bildungswerk-boell.de
Liebe/r S.Dzeik
Mit dieser Mail möchte ich auf eine Abendveranstaltung aufmerksam machen:
Ceuta, Melilla, Lampedusa -
Lagert die EU Menschenrechte aus?
Termin: Dienstag den 22. November, 19:00 Uhr
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72, Berlin-Kreuzberg
Referent: Helmut Dietrich, Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V.
Die erschreckenden Bilder von afrikanischen Flüchtlingen, die versuchen, die Grenzzäune um die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu überwinden, haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein Drama gelenkt, das sich schon seit Jahren an der europäischen Südgrenze abspielt. Tausende Menschen sterben jedes Jahr im Mittelmeer bei dem Versuch, in die Festung Europa zu gelangen. Vor allem die Küsten und Inseln Italiens und Spaniens sind das Ziel. Diejenigen, die es nach Spanien schaffen, werden neuerdings ohne Prozess nach Marokko abgeschoben, wo ihre Rechte massiv missachtet werden. Die "Zivilmacht Europa" scheint den Schutz der Flüchtlinge auf unsichere Drittstaaten auszulagern. Die EU hat mit dem Barcelona-Prozess zwar eine Strategie für den Mittelmeerraum entwickelt, doch bietet sie den MigrantInnen eine Perspektive abseits von Lagern, Illegalisierung und Abschiebung? Wie gehen die europäische Union bzw. ihre südlichen Grenzstaaten mit der Einwanderungsproblematik im Mittelmeerraum um und welche Interessen leiten sie?
Im Anschluss an das Referat wollen wir mit dem Referenten und den Teilnehmenden über diese Entwicklungen im Mittelmeerraum diskutieren.
Der Referent Helmut Dietrich ist Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V. und beschäftigt sich bereits seit Jahren mit Migration im Mittelmeerraum.
Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Diese Mail darf gerne an andere Interessierte weitergeschickt werden.
Viele Grüße Jürgen Kubens, Cillie Isringshausen, Mira Schirrmeister
www.bildungswerk-boell.de